Bundesgesetz
über das Schweizerische Institut für Rechtsvergleichung
(SIRG)

vom 28. September 2018 (Stand am 1. Januar 2020)


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Art. 8 Institutsrat: Vertragsbedingungen und Pflichten der Mitglieder

1 Der Bun­des­rat legt die Ho­no­ra­re und die wei­te­ren Ver­trags­be­din­gun­gen der Mit­glie­der des In­sti­tuts­rats fest. Das Ver­trags­ver­hält­nis zwi­schen ih­nen und dem In­sti­tut un­ter­steht dem öf­fent­li­chen Recht. Er­gän­zend sind die Be­stim­mun­gen des Ob­li­ga­tio­nen­rechts4 sinn­ge­mä­ss an­wend­bar.

2 Die Mit­glie­der des In­sti­tuts­rats er­fül­len ih­re Auf­ga­ben und Pflich­ten mit al­ler Sorg­falt und wah­ren die In­ter­es­sen des In­sti­tuts in gu­ten Treu­en.

3 Sie sind wäh­rend der Zu­ge­hö­rig­keit zum In­sti­tuts­rat und nach de­ren Be­en­di­gung zur Ver­schwie­gen­heit über amt­li­che An­ge­le­gen­hei­ten ver­pflich­tet.

4 Sie mel­den Ver­än­de­run­gen ih­rer In­ter­es­sen­bin­dun­gen lau­fend dem In­sti­tuts­rat. Die­ser in­for­miert den Bun­des­rat dar­über im Rah­men des Jah­res­be­richts.

5 Ist ei­ne In­ter­es­sen­bin­dung mit der Mit­glied­schaft im In­sti­tuts­rat un­ver­ein­bar und hält das Mit­glied an die­ser Bin­dung fest, so be­an­tragt der In­sti­tuts­rat dem Bun­des­rat die Ab­be­ru­fung des Mit­glieds.

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