Strahlenschutzverordnung
(StSV)

vom 26. April 2017 (Stand am 1. Januar 2021)


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Art. 36 Einbezug von Medizinphysikerinnen und -physikern

1 Die Be­wil­li­gungs­in­ha­be­rin oder der Be­wil­li­gungs­in­ha­ber muss:

a.
bei the­ra­peu­ti­schen An­wen­dun­gen die Me­di­zin­phy­si­ke­rin oder den Me­di­zin­phy­si­ker in en­ger Mit­ar­beit ein­be­zie­hen; aus­ge­nom­men sind stan­dar­di­sier­te An­wen­dun­gen in der Nu­kle­ar­me­di­zin;
b.
bei stan­dar­di­sier­ten An­wen­dun­gen in der Nu­kle­ar­me­di­zin, in der Com­pu­ter­to­mo­gra­fie, bei in­ter­ven­tio­nel­len ra­dio­lo­gi­schen An­wen­dun­gen so­wie in der Fluo­ro­sko­pie im mitt­le­ren und Hoch­do­sis­be­reich die Me­di­zin­phy­si­ke­rin oder den Me­di­zin­phy­si­ker ein­be­zie­hen;
c.
bei An­wen­dun­gen von tech­no­lo­gisch kom­ple­xen Un­ter­su­chun­gen oder neu­en Un­ter­su­chungs­tech­ni­ken im mitt­le­ren und nied­ri­gen Do­sis­be­reich die Me­di­zin­phy­si­ke­rin oder den Me­di­zin­phy­si­ker auf Ver­lan­gen der Auf­sichts­be­hör­de ein­be­zie­hen.

2 Das EDI kann für the­ra­peu­ti­sche An­wen­dungs­be­rei­che den Um­fang des Ein­be­zugs der Me­di­zin­phy­si­ke­rin­nen und -phy­si­ker kon­kre­ti­sie­ren.

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