Verordnung
über die Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs
(VÜPF)

vom 15. November 2017 (Stand am 3. Dezember 2019)


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Art. 21 Aufbewahrungsfristen

1 Die FDA und die An­bie­te­rin­nen ab­ge­lei­te­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te mit wei­ter­ge­hen­den Aus­kunfts- und Über­wa­chungs­pflich­ten (Art. 22 und 52) müs­sen die An­ga­ben über die Fern­mel­de­diens­te und je­ne zum Zweck der Iden­ti­fi­ka­ti­on wäh­rend der Dau­er der Kun­den­be­zie­hung so­wie wäh­rend 6 Mo­na­ten nach de­ren Be­en­di­gung auf­be­wah­ren und in der La­ge sein, sie zu lie­fern. Die FDA müs­sen Iden­ti­fi­ka­ti­ons­da­ten ge­mä­ss Ar­ti­kel 19 Ab­satz 2 wäh­rend der Dau­er der Zu­gangs­be­rech­ti­gung zum öf­fent­li­chen WLAN-Zu­gangs­punkt so­wie wäh­rend 6 Mo­na­ten nach de­ren En­de auf­be­wah­ren und in der La­ge sein, sie zu lie­fern.

2 Fol­gen­de Da­ten zum Zweck der Iden­ti­fi­ka­ti­on ha­ben die FDA, aus­ser je­nen mit re­du­zier­ten Über­wa­chungs­pflich­ten ge­mä­ss Ar­ti­kel 51, und die An­bie­te­rin­nen ab­ge­lei­te­ter Kom­mu­ni­ka­ti­ons­diens­te mit wei­ter­ge­hen­den Über­wa­chungs­pflich­ten ge­mä­ss Ar­ti­kel 52 wäh­rend 6 Mo­na­ten auf­zu­be­wah­ren und zu lie­fern:

a.
die Rand­da­ten über die tat­säch­lich be­nutz­ten Ge­rä­tei­den­ti­fi­ka­to­ren, um die Aus­künf­te ge­mä­ss Ar­ti­kel 36 Ab­satz 1 Buch­sta­be d und Ar­ti­kel 41 Ab­satz 1 Buch­sta­be d er­tei­len zu kön­nen; und
b.
die Rand­da­ten über die Zu­tei­lung und Über­set­zung von IP-Adres­sen und Port­num­mern, um die Aus­künf­te ge­mä­ss den Ar­ti­keln 37, 38 und 39 er­tei­len zu kön­nen.

3 Die Rand­da­ten nach Ab­satz 2 sind zu ver­nich­ten, so­bald die Auf­be­wah­rungs­frist ab­ge­lau­fen ist und kein an­de­rer Er­lass vor­sieht, dass sie län­ger auf­be­wahrt wer­den müs­sen oder dür­fen.

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