Verordnung betreffend die Pfändung, Arrestierung und Verwertung von Versicherungsansprüchen nach dem Bundesgesetz vom 2. April 1908 über den Versicherungsvertrag

vom 10. Mai 1910 (Stand am 1. Januar 1997)


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Art. 1

Bei der Pfän­dung und der Ar­res­tie­rung ei­ner kör­per­li­chen Sa­che hat der Be­trei­bungs­be­am­te vom Schuld­ner Aus­kunft dar­über zu ver­lan­gen, ob und all­fäl­lig wo sie ge­gen Scha­den ver­si­chert sei. Be­ja­hen­den­falls hat er den Ver­si­che­rer von der Pfän­dung bzw. Ar­rest­nah­me zu be­nach­rich­ti­gen und ihn dar­auf auf­merk­sam zu ma­chen, dass er nach Ar­ti­kel 56 des Bun­des­ge­set­zes vom 2. April 19081 über den Ver­si­che­rungs­ver­trag (im fol­gen­den VVG ge­nannt) ei­ne all­fäl­li­ge Er­satz­leis­tung bis auf wei­te­re An­zei­ge gül­tig nur an das Be­trei­bungs­amt aus­rich­ten kön­ne.


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