Verordnung des EDI
über technologische Verfahren sowie technische Hilfsstoffe zur Behandlung von Lebensmitteln
(VtVtH)

vom 16. Dezember 2016 (Stand am 27. Juni 2017)


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Art. 3 Gemeinsame Bestimmungen

1 Bei der An­wen­dung tech­no­lo­gi­scher Ver­fah­ren und bei Be­hand­lun­gen zur Ver­län­ge­rung der Halt­bar­keit und zur Er­hö­hung der hy­gie­nisch-mi­kro­bio­lo­gi­schen Si­cher­heit hat die ver­ant­wort­li­che Per­son ei­nes Le­bens­mit­tel­be­trie­bes zu ge­währ­leis­ten, dass:

a.
die be­han­del­ten Le­bens­mit­tel ge­sund­heit­lich un­be­denk­lich blei­ben; und

b. sich die stoff­li­che Zu­sam­men­set­zung so­wie die phy­si­ka­li­schen, er­näh­rungs­phy­sio­lo­gi­schen und sen­so­ri­schen Ei­gen­schaf­ten der be­han­del­ten Le­bens­mit­tel mög­lichst we­nig ver­än­dern.

2 Die An­wen­dung der Ver­fah­ren und der Be­hand­lun­gen müs­sen im Rah­men der Selbst­kon­trol­le in die gu­te Her­stel­lungs­pra­xis (GHP) und in die Ver­fah­ren nach dem Kon­zept der Ge­fah­ren­ana­ly­se und der kri­ti­schen Kon­troll­punk­te (Ha­zard Ana­ly­sis and Cri­ti­cal Con­trol Points, HAC­CP-Kon­zept) in­te­griert wer­den.

3 Bei der An­wen­dung von Ver­fah­ren und bei Be­hand­lun­gen nach An­hang 2 gel­ten zu­sätz­lich die dort be­schrie­be­nen An­wen­dungs­be­din­gun­gen.

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