Zollgesetz
(ZG)

vom 18. März 2005 (Stand am 1. September 2022)


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Art. 58

1 Wa­ren, die zur vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung ins Zoll­ge­biet oder aus dem Zoll­ge­biet ver­bracht wer­den sol­len, sind zum Ver­fah­ren der vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung an­zu­mel­den.

2 Im Ver­fah­ren der vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung:

a.
wer­den die Ein­fuhr­zol­l­ab­ga­ben oder all­fäl­li­ge Aus­fuhr­zol­l­ab­ga­ben mit be­ding­ter Zah­lungs­pflicht ver­an­lagt;
b.
wird die Iden­ti­tät der Wa­ren ge­si­chert;
c.
wird die Dau­er der vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung fest­ge­setzt;
d.
wer­den die nicht­zoll­recht­li­chen Er­las­se des Bun­des an­ge­wen­det.

3 Wird das Ver­fah­ren der vor­über­ge­hen­den Ver­wen­dung nicht ord­nungs­ge­mä­ss ab­ge­schlos­sen, so wer­den die ver­an­lag­ten Ein- oder Aus­fuhr­zol­l­ab­ga­ben fäl­lig; dies gilt nicht, wenn die Wa­ren in­ner­halb der fest­ge­setz­ten Frist wie­der aus dem Zoll­ge­biet oder ins Zoll­ge­biet ver­bracht wor­den sind und ih­re Iden­ti­tät nach­ge­wie­sen wird. Das ent­spre­chen­de Ge­such ist in­ner­halb von 60 Ta­gen nach Ab­lauf der für die­ses Zoll­ver­fah­ren fest­ge­setz­ten Frist zu stel­len.

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