Schweizerisches Zivilgesetzbuch

vom 10. Dezember 1907 (Stand am 1. Juli 2020)


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Art. 38

4. Wir­kung

 

1Läuft wäh­rend der an­ge­setz­ten Zeit kei­ne Mel­dung ein, so wird der Ver­schwun­de­ne oder Ab­we­sen­de für ver­schol­len er­klärt, und es kön­nen die aus sei­nem To­de ab­ge­lei­te­ten Rech­te gel­tend ge­macht wer­den, wie wenn der Tod be­wie­sen wä­re.

2Die Wir­kung der Ver­schol­le­n­er­klä­rung wird auf den Zeit­punkt der To­des­ge­fahr oder der letz­ten Nach­richt zu­rück­be­zo­gen.

3Die Ver­schol­le­n­er­klä­rung löst die Ehe auf.1


1 Ein­ge­fügt durch Ziff. I 4 des BG vom 26. Ju­ni 1998, in Kraft seit 1. Jan. 2000 (AS 1999 1118; BBl 1996 I 1).

 

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