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Verordnung
über die Zulassung und Beaufsichtigung
der Revisorinnen und Revisoren
(Revisionsaufsichtsverordnung, RAV)

vom 22. August 2007 (Stand am 1. Juli 2021)

Der Schweizerische Bundesrat,

gestützt auf die Artikel 9a Absatz 4bis, 15 Absatz 2, 21 Absatz 3, 39 Absatz 1
Buch­stabe d und 41 des Revisionsaufsichtsgesetzes vom 16. Dezember 20051 (RAG),
auf Artikel 936 des Obligationenrechts (OR)2
und auf Artikel 46a des Regierungs- und Verwaltungsorganisationsgesetzes
vom 21. März 19973 (RVOG),4

verordnet:

1 SR 221.302

2 SR 220

3 SR 172.010

4 Fassung gemäss Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

1. Abschnitt: Zulassung zur Erbringung von Revisionsdienstleistungen

Art. 1 Gesuch um Zulassung  

1 Ein Ge­such um Zu­las­sung bei der Auf­sichts­be­hör­de muss ein­rei­chen:

a.
je­de na­tür­li­che Per­son, die als Re­vi­so­rin oder Re­vi­sor oder als Re­vi­si­ons­ex­per­tin oder Re­vi­si­ons­ex­per­te Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen will;
b.
je­des Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, das als Re­vi­sor, als Re­vi­si­ons­ex­per­te oder als staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen will;
c.5
je­de na­tür­li­che Per­son, die ba­sie­rend auf ei­ner Zu­las­sung ge­mä­ss Buch­sta­be a als lei­ten­de Prü­fe­rin oder lei­ten­der Prü­fer Prü­fun­gen nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen nach Ar­ti­kel 1 Ab­satz 1 des Fi­nanz­mark­tauf­sichts­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 20076 (Fi­nanz­markt­ge­set­ze) durch­füh­ren will (Art. 9a Abs. 2 RAG);
d.7
je­des Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, das ba­sie­rend auf der Zu­las­sung ge­mä­ss Buch­sta­be b als Prüf­ge­sell­schaft Prü­fun­gen nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen durch­füh­ren will (Art. 9a Abs. 1 RAG).

2 Die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler muss zu­sam­men mit dem Ge­such den Nach­weis über die Ein­zah­lung der Ge­bühr nach Ar­ti­kel 38 ein­rei­chen.

5 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

6 SR956.1

7 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 2 Form des Gesuchs  

1 Das Ge­such um Zu­las­sung ist in elek­tro­ni­scher Form und auf Pa­pier ein­zu­rei­chen.

2 Das Ge­such auf Pa­pier muss un­ter­zeich­net sein.

Art. 3 Inhalt des Gesuchs und Unterlagen  

1 Die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler muss im Ge­such al­le An­ga­ben ma­chen und sämt­li­che Un­ter­la­gen be­zeich­nen, aus de­nen her­vor­geht, dass die Vor­aus­set­zun­gen für die Zu­las­sung er­füllt sind.

2 Die Un­ter­la­gen sind erst auf Ver­lan­gen der Auf­sichts­be­hör­de hin ein­zu­rei­chen.

3 Die Un­ter­la­gen sind als Ko­pi­en des Ori­gi­nals ein­zu­rei­chen. Die Auf­sichts­be­hör­de kann die Ein­rei­chung des Ori­gi­nals oder ei­ner be­glau­big­ten Ko­pie auf Pa­pier oder in elek­tro­ni­scher Form ver­lan­gen.

4 Die Auf­sichts­be­hör­de kann Un­ter­la­gen selbst ein­ho­len, wenn sie vor­gän­gig die Zu­stim­mung der Ge­such­stel­le­rin oder des Ge­such­stel­lers er­hält.

Art. 4 Gewähr für eine einwandfreie Prüftätigkeit  

1 Die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler wird zu­ge­las­sen, wenn sie oder er über einen un­be­schol­te­nen Leu­mund ver­fügt und wenn sich aus kei­nen an­de­ren per­sön­li­chen Um­stän­den er­gibt, dass die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler nicht Ge­währ für ei­ne ein­wand­freie Prüftä­tig­keit bie­tet.

2 Zu be­rück­sich­ti­gen sind ins­be­son­de­re:

a.8
straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lun­gen;
b.
be­ste­hen­de Ver­lust­schei­ne.

8 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 5 Abschluss eines Universitäts- oder Fachhochschulstudiums 9  

Als Ab­schlüs­se ei­nes Uni­ver­si­täts- oder Fach­hoch­schul­stu­di­ums (Art. 4 Abs. 2 Bst. c RAG) gel­ten Ab­schlüs­se der ers­ten Stu­dien­stu­fe (Ba­che­lor­stu­di­um) mit 180 Kre­dit­punk­ten oder der zwei­ten Stu­dien­stu­fe (Mas­ter­stu­di­um) mit zu­sätz­li­chen 90 bis 120 Kre­dit­punk­ten nach dem Eu­ro­päi­schen Kre­dit­trans­fer­sys­tem (ECTS).

9 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 18. April 2012, in Kraft seit 1. Mai 2012 (AS 2012 1777).

Art. 6 Nachweis der notwendigen Kenntnisse des schweizerischen Rechts 10  

Der Nach­weis der not­wen­di­gen Kennt­nis­se des schwei­ze­ri­schen Rechts ist er­bracht, wenn die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler die Prü­fung nach ei­nem von der Auf­sichts­be­hör­de an­er­kann­ten Re­gle­ment (Art. 34) er­folg­reich be­stan­den hat.

10 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Dez. 2010 (AS 2010 5171).

Art. 7 Beaufsichtigung der Fachpraxis 11  

Die Fach­pra­xis gilt als un­ter Be­auf­sich­ti­gung er­wor­ben, wenn die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler ei­ner Fach­per­son, wel­che die ge­setz­li­chen An­for­de­run­gen er­füllt, for­mell un­ter­stellt war und die Tä­tig­keit wei­sungs­ge­bun­den aus­ge­übt hat.

11 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 8 Eintragung ins Handelsregister  

1 Ei­ne na­tür­li­che Per­son darf nur dann selbst­stän­dig ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen er­brin­gen, wenn:

a.
sie als Ein­zel­un­ter­neh­men im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist; und
b.
sie selbst wie auch ihr Ein­zel­un­ter­neh­men von der Auf­sichts­be­hör­de ent­spre­chend zu­ge­las­sen sind.12

2 Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men mit Sitz im Aus­land dür­fen nur dann Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen nach schwei­ze­ri­schem Recht er­brin­gen, wenn sie ei­ne ein­ge­tra­ge­ne Zweig­nie­der­las­sung in der Schweiz ha­ben.

12 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 9 Führungsstruktur  

1 Ein Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ver­fügt über ei­ne ge­nü­gen­de Füh­rungs­struk­tur zur Über­wa­chung der ein­zel­nen Man­da­te, wenn es:

a.
ein in­ter­nes Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem auf­weist;
b.
die An­ge­mes­sen­heit und die Wirk­sam­keit der Grund­sät­ze und Mass­nah­men der Qua­li­täts­si­che­rung über­wacht.

2 ...13

13 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, mit Wir­kung seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

Art. 9a Zulassung von Revisionsunternehmen mit Sitz im Ausland 14  

1 Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men mit Sitz im Aus­land wer­den als staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men zu­ge­las­sen, wenn:

a.
sie die Vor­aus­set­zun­gen nach Ar­ti­kel 9 RAG oder die­sen gleich­wer­ti­ge Vor­aus­set­zun­gen er­fül­len; und
b.
die Er­fül­lung der Aus­kunfts- und Mel­de­pflich­ten so­wie der Zu­tritts­ge­wäh­rung ge­gen­über der Schwei­zer Auf­sichts­be­hör­de si­cher­ge­stellt ist.

2 Aus­län­di­sche Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die für schwei­ze­ri­sche Ge­sell­schaf­ten des öf­fent­li­chen In­ter­es­ses Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen nach schwei­ze­ri­schem Recht er­brin­gen, un­ter­ste­hen der schwei­ze­ri­schen Auf­sicht.

3 Aus­län­di­sche Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die in ih­rem Sitz­staat ei­ner vom Bun­des­rat an­er­kann­ten aus­län­di­schen Auf­sichts­be­hör­de un­ter­stellt sind oder sich frei­wil­lig un­ter­stel­len kön­nen, wer­den in der Schweiz nicht als staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men zu­ge­las­sen.15

4 Wird die Un­ter­stel­lung im Sitz­staat nach der Zu­las­sung in der Schweiz mög­lich, so muss das Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men dies der Schwei­zer Auf­sichts­be­hör­de mel­den. Die Schwei­zer Auf­sichts­be­hör­de setzt dem Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men für die Zu­las­sung im Sitz­staat ei­ne an­ge­mes­se­ne Frist.16

14 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

15 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

16 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

Art. 10 Anerkennung ausländischer Aufsichtsbehörden 17  

1 Bei der An­er­ken­nung gleich­wer­ti­ger aus­län­di­scher Auf­sichts­be­hör­den kann auf die An­er­ken­nung durch an­de­re Staa­ten oder in­ter­na­tio­na­le Gre­mi­en und auf die Ge­wäh­rung des Ge­gen­rechts ab­ge­stellt wer­den.

2 Die nach Ar­ti­kel 8 Ab­satz 2 RAG an­er­kann­ten aus­län­di­schen Re­vi­si­ons­auf­sichts­be­hör­den sind in An­hang 2 auf­ge­führt.

3 Die Auf­sichts­be­hör­de kann aus wich­ti­gen Grün­den mit der an­er­kann­ten aus­län­di­schen Auf­sichts­be­hör­de zu­sam­men­ar­bei­ten, auch wenn für das aus­län­di­sche Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men die Zu­las­sungs­pflicht nach Ar­ti­kel 8 Ab­satz 2 RAG ent­fällt.

17 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

Art. 10a18  

18 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015 (AS 2015 2439). Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, mit Wir­kung seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

Art. 11 Ausreichende Versicherung der Haftungsrisiken  

1 Ein staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ist für die Haf­tungs­ri­si­ken aus­rei­chend ver­si­chert, wenn es zur De­ckung sei­ner Haft­pflicht aus der Prü­fung von Ge­sell­schaf­ten des öf­fent­li­chen In­ter­es­ses über ei­ne Ver­si­che­rung für Ver­mö­gens­schä­den oder über ei­ne gleich­wer­ti­ge fi­nan­zi­el­le Si­cher­heit ver­fügt.

2 Die De­ckungs­s­um­me, die für al­le Scha­den­fäl­le ei­nes Jah­res zur Ver­fü­gung steht, muss min­des­tens be­tra­gen:

a.
5 Mil­lio­nen Fran­ken bei ei­nem Prüf­ho­no­rar von mehr als 20 Mil­lio­nen Fran­ken;
b.
2 Mil­lio­nen Fran­ken bei ei­nem Prüf­ho­no­rar zwi­schen 10 und 20 Mil­lio­nen Fran­ken;
c.
1 Mil­li­on Fran­ken in al­len üb­ri­gen Fäl­len.

3 Mass­ge­bend sind al­le Prüf­ho­no­ra­re, die das staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men in sei­ner letz­ten ge­neh­mig­ten Jah­res­rech­nung für Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen an Ge­sell­schaf­ten des öf­fent­li­chen In­ter­es­ses ver­bucht hat.

4 Für staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die kei­ne Prüf­ho­no­ra­re von Ge­sell­schaf­ten des öf­fent­li­chen In­ter­es­ses ver­bu­chen, gilt Ab­satz 2 Buch­sta­be c.

5 Die Auf­sichts­be­hör­de kann die De­ckungs­s­um­me im Ein­zel­fall er­hö­hen, wenn die­se der Ge­schäftstä­tig­keit und den da­mit ver­bun­de­nen Ri­si­ken so­wie dem Ri­si­ko­ma­na­ge­ment nicht an­ge­mes­sen ist.

6 Sie ent­schei­det im Ein­zel­fall, wel­che fi­nan­zi­el­len Si­cher­hei­ten als gleich­wer­tig im Sin­ne von Ab­satz 1 gel­ten.

7 Das staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men muss der Auf­sichts­be­hör­de un­ver­züg­lich je­de Än­de­rung des Ver­si­che­rungs­ver­tra­ges mit­tei­len. Dies gilt sinn­ge­mä­ss auch für gleich­wer­ti­ge fi­nan­zi­el­le Si­cher­hei­ten.

Art. 11a Zulassung zur Prüfung nach den Finanzmarktgesetzen 19  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de er­teilt Zu­las­sun­gen an staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men so­wie an lei­ten­de Prü­fe­rin­nen und lei­ten­de Prü­fer für die Prü­fung nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen für fol­gen­de Auf­sichts­be­rei­che:

a.20
Ban­ken ge­mä­ss Ban­ken­ge­setz vom 8. No­vem­ber 193421, Fi­nanz­marktin­fra­struk­tu­ren, Fi­nanz­grup­pen und öf­fent­li­che Kau­f­an­ge­bo­te ge­mä­ss Fi­nanz­marktin­fra­struk­tur­ge­setz vom 19. Ju­ni 201522, Wert­pa­pier­häu­ser ge­mä­ss Fi­nan­z­in­sti­tuts­ge­setz vom 15. Ju­ni 201823 (FI­NIG) und Pfand­brief­zen­tra­len ge­mä­ss Pfand­brief­ge­setz vom 25. Ju­ni 193024;
abis.25
Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG;
b.
Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men ge­mä­ss Ver­si­che­rungs­auf­sichts­ge­setz vom 17. De­zem­ber 200426;
c.27
Fonds­lei­tun­gen und Ver­wal­ter von Kol­lek­tiv­ver­mö­gen ge­mä­ss FI­NIG, An­la­ge­fonds, SI­CAV, Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten für kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­gen, SI­CAF, De­pot­ban­ken so­wie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus­län­di­scher kol­lek­ti­ver Ka­pi­tal­an­la­gen ge­mä­ss Kol­lek­ti­v­an­la­gen­ge­setz vom 23. Ju­ni 200628;
d.29
...

2 ...30

19 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

20 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

21 SR 952.0

22 SR 958.1

23 SR 954.1

24 SR 211.423.4

25 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

26 SR961.01

27 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

28 SR 951.31

29 Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

30 Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11b Ausreichende Organisation 31  

Ein Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ist zur Prü­fung nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen aus­rei­chend or­ga­ni­siert (Art. 9a Abs. 1 Bst. b RAG), wenn es:

a.
über min­des­tens zwei zu­ge­las­se­ne lei­ten­de Prü­fe­rin­nen oder lei­ten­de Prü­fer für den Auf­sichts­be­reich nach Ar­ti­kel 11a ver­fügt, für den die Zu­las­sung er­teilt wird;
b.
spä­tes­tens drei Jah­re nach Zu­las­sungs­er­tei­lung über min­des­tens zwei Prüf­man­da­te in dem Auf­sichts­be­reich nach Ar­ti­kel 11a ver­fügt, für den die Zu­las­sung er­teilt wird;
c.
die Vor­schrif­ten zur Do­ku­men­ta­ti­on und Auf­be­wah­rung der Un­ter­la­gen nach Ar­ti­kel 730c OR un­ab­hän­gig von sei­ner Rechts­form ein­hält.

31 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 11c Unvereinbarkeit mit der Ausübung einer nach den Finanzmarktgesetzen bewilligungspflichtigen Tätigkeit 32  

Nicht ver­ein­bar mit der Zu­las­sung als Prüf­ge­sell­schaft für Prü­fun­gen nach Ar­ti­kel 2 Buch­sta­be a Zif­fer 2 RAG ist die Aus­übung ei­ner nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen be­wil­li­gungs­pflich­ti­gen Tä­tig­keit (Art. 9a Abs. 1 Bst. c RAG) durch fol­gen­de Per­so­nen:

a.
Ge­sell­schaf­ten, die mit der Prüf­ge­sell­schaft un­ter ein­heit­li­cher Lei­tung ste­hen;
b.
na­tür­li­che Per­so­nen, die di­rekt oder in­di­rekt mit min­des­tens 10 Pro­zent des Ka­pi­tals oder der Stim­men an ei­ner Ge­sell­schaft nach Buch­sta­be a be­tei­ligt sind oder de­ren Ge­schäftstä­tig­keit auf an­de­re Wei­se mass­ge­bend be­ein­flus­sen kön­nen;
c.33
die lei­ten­den Prü­fe­rin­nen oder Prü­fer.

32 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

33 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

Art. 11d Fachwissen und Praxiserfahrung für die Prüfung von Banken, Finanzmarktinfrastrukturen, Finanzgruppen und öffentlichen Kaufangeboten, Wertpapierhäusern und Pfandbriefzentralen 3435  

1 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung für die Zu­las­sung zur Prü­fung von Ban­ken, Fi­nanz­marktin­fra­struk­tu­ren, Fi­nanz­grup­pen und öf­fent­li­chen Kau­f­an­ge­bo­ten, Wert­pa­pier­häu­sern und Pfand­brief­zen­tra­len (Art. 11a Abs. 1 Bst. a), wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:36

a.
Be­rufs­er­fah­rung von acht Jah­ren in der Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen (Art. 2 Bst. a RAG), die in der Schweiz oder in ver­gleich­ba­rer Wei­se im Aus­land er­wor­ben wur­de;
b.
1500 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels;
c.
24 Stun­den Wei­ter­bil­dung im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in­ner­halb ei­nes Jah­res vor der Ein­rei­chung des Zu­las­sungs­ge­suchs.

2 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt nach der Zu­las­sung wei­ter­hin über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung zur Prü­fung nach die­sem Ar­ti­kel, wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.37
400 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in den je­weils letz­ten sechs Jah­ren;
b.
24 Stun­den Wei­ter­bil­dung pro Jahr im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels.

34 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

35 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

36 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

37 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11dbis Fachwissen und Praxiserfahrung für die Prüfung von Personen nach
Art. 1b BankG
38  

1 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung für die Zu­las­sung zur Prü­fung von Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG39, wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.
Be­rufs­er­fah­rung von acht Jah­ren in der Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen (Art. 2 Bst. a RAG), die in der Schweiz oder in ver­gleich­ba­rer Wei­se im Aus­land er­wor­ben wur­de;
b.
800 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels;
c.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in­ner­halb ei­nes Jah­res vor der Ein­rei­chung des Zu­las­sungs­ge­suchs.

2 Sie oder er ver­fügt nach der Zu­las­sung wei­ter­hin über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung zur Prü­fung nach die­sem Ar­ti­kel, wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.40
100 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in den je­weils letz­ten sechs Jah­ren;
b.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung pro Jahr im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels.

3 Lei­ten­de Prü­fe­rin­nen und Prü­fer kön­nen für die Zu­las­sung oder de­ren Bei­be­hal­tung nach Ab­satz 1 be­zie­hungs­wei­se 2 Be­rufs­er­fah­rung und Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich nach Ar­ti­kel 11a Ab­satz 1 Buch­sta­ben a und c an­rech­nen, wenn sie min­des­tens 20 Pro­zent der nö­ti­gen Prüf­stun­den nach den Ab­sät­zen 1 Buch­sta­be b und 2 Buch­sta­be a in der Prü­fung von Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG oder in der Prü­fung von In­for­ma­ti­ons­sys­te­men (In­for­ma­tik­prü­fung) er­wor­ben ha­ben.

4 Sie kön­nen nur die Wei­ter­bil­dung an­rech­nen, die sie im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels ab­sol­viert ha­ben.

38 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

39 SR 952.0

40 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11e Fachwissen und Praxiserfahrung für die Prüfung von Versicherungsunternehmen 41  

1 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung für die Zu­las­sung zur Prü­fung von Ver­si­che­rungs­un­ter­neh­men (Art. 11a Bst. b), wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.
Be­rufs­er­fah­rung von acht Jah­ren in der Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen (Art. 2 Bst. a RAG), die in der Schweiz oder in ver­gleich­ba­rer Wei­se im Aus­land er­wor­ben wur­de;
b.
400 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich des vor­lie­gen­den Ar­ti­kels;
c.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in­ner­halb ei­nes Jah­res vor der Ein­rei­chung des Zu­las­sungs­ge­suchs.

2 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt nach der Zu­las­sung wei­ter­hin über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung zur Prü­fung nach die­sem Ar­ti­kel, wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.42
100 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in den je­weils letz­ten sechs Jah­ren;
b.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung pro Jahr im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels.

41 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

42 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11f Fachwissen und Praxiserfahrung für die Prüfung von Fondsleitungen, Anlagefonds, SICAV, Kommanditgesellschaften für kollektive Kapitalanlagen, SICAF, Depotbanken, Verwaltern von Kollektivvermögen sowie Vertreterinnen und Vertretern ausländischer kollektiver Kapitalanlagen 4344  

1 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung für die Zu­las­sung zur Prü­fung von Fonds­lei­tun­gen, An­la­ge­fonds, SI­CAV, Kom­man­dit­ge­sell­schaf­ten für kol­lek­ti­ve Ka­pi­tal­an­la­gen, SI­CAF, De­pot­ban­ken, Ver­wal­tern von Kol­lek­tiv­ver­mö­gen so­wie Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­tern aus­län­di­scher kol­lek­ti­ver Ka­pi­tal­an­la­gen (Art. 11a Abs. 1 Bst. c), wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:45

a.
Be­rufs­er­fah­rung von acht Jah­ren in der Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen (Art. 2 Bst. a RAG), die in der Schweiz oder in ver­gleich­ba­rer Wei­se im Aus­land er­wor­ben wur­de;
b.
800 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels;
c.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in­ner­halb ei­nes Jah­res vor der Ein­rei­chung des Zu­las­sungs­ge­suchs.

2 Die lei­ten­de Prü­fe­rin oder der lei­ten­de Prü­fer ver­fügt nach der Zu­las­sung wei­ter­hin über das nö­ti­ge Fach­wis­sen und die nö­ti­ge Pra­xi­ser­fah­rung zur Prü­fung nach die­sem Ar­ti­kel, wenn sie oder er fol­gen­de Nach­wei­se er­bringt:

a.46
100 Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels in den je­weils letz­ten sechs Jah­ren;
b.
16 Stun­den Wei­ter­bil­dung pro Jahr im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels.

3 Prüf­stun­den bei De­pot­ban­ken gel­ten als Prüf­stun­den im Auf­sichts­be­reich die­ses Ar­ti­kels.

43 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

44 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

45 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

46 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11g47  

47 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11h Weiterbildung 48  

1 Wei­ter­bil­dun­gen nach den Ar­ti­keln 11d–11f, ein­sch­liess­lich sol­cher un­ter Nut­zung neu­er In­for­ma­ti­ons­tech­no­lo­gi­en und Fern­kur­se, müs­sen min­des­tens fol­gen­de Kri­te­ri­en er­fül­len:49

a.
Die Wei­ter­bil­dung um­fasst die nach Ar­ti­kel 3 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. No­vem­ber 201450 (FIN­MA-PV) pro Auf­sichts­be­reich de­fi­nier­ten Prüf­ge­bie­te.
b.
Ex­ter­ne und in­ter­ne Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen dau­ern min­des­tens ei­ne Stun­de.
c.
An in­ter­nen Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen neh­men min­des­tens drei Per­so­nen teil.

2 Es wird die ef­fek­ti­ve Dau­er der Wei­ter­bil­dungs­ver­an­stal­tung an­ge­rech­net. Fach­re­fe­ra­te und Fach­un­ter­richt wer­den mit der dop­pel­ten Re­fe­rats- oder Un­ter­richts­dau­er an­ge­rech­net.

3 Selbst­stu­di­um gilt nicht als Wei­ter­bil­dung.

48 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

49 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

50 SR 956.161

Art. 11i–11k51  

51 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

Art. 11l Unabhängigkeit bei der Prüfung nach den Finanzmarktgesetzen 52  

Die Vor­schrif­ten zur Un­ab­hän­gig­keit (Art. 11 RAG und 728 OR) sind bei der Prü­fung nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen un­ter Be­rück­sich­ti­gung des auf­sichts­recht­li­chen Prüf­zwecks an­zu­wen­den.

52 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 12 Wirkung der Zulassungsverfügung  

1 Die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler darf Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen erst er­brin­gen, nach­dem die Auf­sichts­be­hör­de die Zu­las­sung ver­fügt hat.

2 Die Zu­las­sung als staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men und als Re­vi­si­ons­ex­per­tin oder Re­vi­si­ons­ex­per­te um­fasst gleich­zei­tig die Zu­las­sung für die Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen, für die das Bun­des­recht ge­rin­ge­re fach­li­che An­for­de­run­gen vor­schreibt.

2bis Die Zu­las­sung ei­nes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­mens, ei­ner lei­ten­den Prü­fe­rin oder ei­nes lei­ten­den Prü­fers, die in ei­nem be­stimm­ten Auf­sichts­be­reich er­teilt wur­de, er­mäch­tigt nicht zur Durch­füh­rung ei­ner Prü­fung ge­mä­ss Ar­ti­kel 24 Ab­satz 1 Buch­sta­be a des Fi­nanz­mark­tauf­sichts­ge­set­zes vom 22. Ju­ni 200753 in ei­nem an­de­ren Auf­sichts­be­reich.54

2ter Die für die Prü­fung in ei­nem Auf­sichts­be­reich nach Ar­ti­kel 11a Ab­satz 1 Buch­sta­ben a–c er­teil­te Zu­las­sung er­mäch­tigt auch zur Prü­fung der Ein­hal­tung der Be­stim­mun­gen des Geld­wä­sche­rei­ge­set­zes vom 10. Ok­to­ber 199755 und des Fi­nanz­dienst­leis­tungs­ge­set­zes vom 15. Ju­ni 201856 im be­trof­fe­nen Auf­sichts­be­reich.57

3 Be­vor die Zu­las­sung ver­fügt wird, dür­fen Be­zeich­nun­gen wie «zu­ge­las­se­ne Re­vi­so­rin», «zu­ge­las­se­ner Re­vi­sor», «zu­ge­las­se­ne Re­vi­si­ons­ex­per­tin», «zu­ge­las­se­ner Re­vi­si­ons­ex­per­te», «zu­ge­las­se­ne lei­ten­de Prü­fe­rin», «zu­ge­las­se­ner lei­ten­der Prü­fer», «zu­ge­las­se­nes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men», «staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men» oder «zu­ge­las­se­ne Prüf­ge­sell­schaft» nicht ver­wen­det wer­den.58

53 SR956.1

54 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

55 SR 955.0

56 SR 950.1

57 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Fas­sung ge­mä­ss An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, in Kraft seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

58 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 13  

1 ...59

2 ...60

59 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

60 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, mit Wir­kung seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

Art. 14 Mitwirkungspflicht  

Die Auf­sichts­be­hör­de kann von Per­so­nen und Un­ter­neh­men, die nach Han­dels­re­gis­te­r­ein­tra­gung, Ge­schäftstä­tig­keit oder Ge­schäfts­wer­bung dem RAG un­ter­ste­hen könn­ten, al­le Un­ter­la­gen und Auf­schlüs­se ver­lan­gen, die sie be­nö­tigt, um zu be­ur­tei­len, ob ei­ne zu­las­sungs­pflich­ti­ge Tä­tig­keit vor­liegt.

Art. 15 Mitteilung des Entzugs der Zulassung  

Ent­zieht die Auf­sichts­be­hör­de ei­ner na­tür­li­chen Per­son oder ei­nem Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men die Zu­las­sung be­fris­tet oder un­be­fris­tet, so in­for­miert sie die zu­stän­di­gen Han­dels­re­gis­teräm­ter, ge­ge­be­nen­falls die Bör­se so­wie die­je­ni­gen Auf­sichts­be­hör­den, die ge­mä­ss Ein­tra­gung im Re­vi­so­ren­re­gis­ter ei­ne spe­zi­al­ge­setz­li­che Zu­las­sung er­teilt ha­ben.

2. Abschnitt: Revisorenregister

Art. 1661  

61 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 5 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 15. Okt. 2008, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2009 (AS 2008 5363).

Art. 17 Anforderungen an das Register  

1 Das Re­gis­ter wird elek­tro­nisch ge­führt.

2 Der In­halt kann je­der­zeit durch elek­tro­ni­sche Wie­der­ga­be und auf ei­nem Pa­pier­aus­druck sicht­bar ge­macht wer­den.

3 Die Da­ten sind mit Such­kri­te­ri­en ab­ruf­bar.

Art. 18 Öffentlichkeit  

1 Die Ein­trä­ge im Re­gis­ter sind öf­fent­lich und im In­ter­net un­ent­gelt­lich zu­gäng­lich.

2 Die Auf­sichts­be­hör­de be­schei­nigt auf Ver­lan­gen schrift­lich, dass ei­ne Per­son oder ein Un­ter­neh­men zu­ge­las­sen und im Re­gis­ter ein­ge­tra­gen ist. Sie er­hebt da­für ei­ne Ge­bühr von 50 Fran­ken.

3 Nicht öf­fent­lich sind das Zu­las­sungs­ge­such, die mit der Zu­las­sung zu­sam­men­hän­gen­de Kor­re­spon­denz, die ein­ge­reich­ten Un­ter­la­gen und die Zu­las­sungs­ver­fü­gung.

Art. 19 Natürliche Personen  

1 Der Ein­trag na­tür­li­cher Per­so­nen ent­hält fol­gen­de An­ga­ben:

a.
per­sön­li­che Re­gis­ter­num­mer;
b.
Na­me und Vor­na­me;
c.
Hei­mat­ort;
d.
Da­tum der Zu­las­sung;
e.
Art der Zu­las­sung;
f.
ge­ge­be­nen­falls einen Hin­weis auf ei­ne pro­vi­so­ri­sche Zu­las­sung;
g.62
ge­ge­be­nen­falls Funk­tio­nen der Per­son so­wie Fir­ma oder Na­me ge­mä­ss Han­dels­re­gis­ter, Adres­se und Un­ter­neh­mens-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer des Re­vi­si­ons­un­ter­neh­mens:
1.
des­sen In­ha­ber oder Ge­sell­schaf­ter die Per­son ist,
2.
in des­sen obers­tem Lei­tungs- oder Ver­wal­tungs­or­gan oder in des­sen Ge­schäfts­füh­rungs­or­gan die Per­son Ein­sitz nimmt,
3.
bei dem die Per­son an­ge­stellt ist, oder
4.
mit dem die Per­son in ähn­li­cher Form wie in Zif­fer 3 ver­bun­den ist;
h.
ge­ge­be­nen­falls einen Hin­weis auf die Mit­glied­schaft in ei­nem Be­rufs­ver­band;
i.
ge­ge­be­nen­falls spe­zi­al­ge­setz­li­che Zu­las­sun­gen im Schwei­zer Prüf­we­sen, ein­sch­liess­lich des Na­mens und der Adres­se der Zu­las­sungs­be­hör­de;
j.63
ge­ge­be­nen­falls einen Hin­weis auf die In­ak­ti­vi­tät der Per­son.

2 Zu­ge­las­se­ne na­tür­li­che Per­so­nen gel­ten als in­ak­tiv, wenn sie ge­mä­ss dem Re­gis­ter kei­ne Funk­ti­on nach Ab­satz 1 Buch­sta­be g aus­üben.64

62 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

63 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

64 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

Art. 20 Revisionsunternehmen  

Der Ein­trag von Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ent­hält fol­gen­de An­ga­ben:

a.65
Un­ter­neh­mens-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer;
b.
Fir­ma oder Na­me und Rechts­form ge­mä­ss Ein­trag im Han­dels­re­gis­ter;
c.66
Adres­se und Sitz so­wie bei Zweignie­der­las­sun­gen von Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men mit Sitz im Aus­land einen Hin­weis auf den Haupt­sitz;
d.
Da­tum der Zu­las­sung;
e.
Art der Zu­las­sung;
f.
ge­ge­be­nen­falls einen Hin­weis auf ei­ne pro­vi­so­ri­sche Zu­las­sung;
fbis.67
Re­gel­werk, nach dem das in­ter­ne Sys­tem zur Qua­li­täts­si­che­rung be­trie­ben wird;
fter.68
die Art der ex­ter­nen Qua­li­täts­si­che­rung oder, wenn kei­ne sol­che be­trie­ben wird, einen ent­spre­chen­den Hin­weis;
g.69
Un­ter­neh­mens-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer, Adres­se und Sitz sämt­li­cher im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ner Zweignie­der­las­sun­gen in der Schweiz;
gbis.70
ge­ge­be­nen­falls Hin­wei­se zur Ge­währ­leis­tung der Nach­voll­zieh­bar­keit der Ein­trä­ge, ins­be­son­de­re bei Um­struk­tu­rie­run­gen;
h.
ge­ge­be­nen­falls einen Hin­weis auf die Mit­glied­schaft in ei­nem Be­rufs­ver­band;
i.
ge­ge­be­nen­falls spe­zi­al­ge­setz­li­che Zu­las­sun­gen im Schwei­zer Prüf­we­sen, ein­sch­liess­lich des Na­mens und der Adres­se der Zu­las­sungs­be­hör­de;
j.71
...

65 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 2 der V vom 26. Jan. 2011 über die Un­ter­neh­mens-Iden­ti­fi­ka­ti­ons­num­mer, in Kraft seit 1. April 2011 (AS 2011 533).

66 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

67 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012 (AS 20126071). Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

68 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

69 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

70 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

71 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, mit Wir­kung seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

Art. 21 Spezialgesetzliche Zulassungen 72  

1 Bei der Fest­le­gung und Be­ur­tei­lung der Vor­aus­set­zun­gen für spe­zi­al­ge­setz­li­che Zu­las­sun­gen stel­len die an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den im Sin­ne von Ar­ti­kel 22 RAG auf die Zu­las­sun­gen der Auf­sichts­be­hör­de ab. Ent­zieht die Auf­sichts­be­hör­de ei­ne Zu­las­sung, so ent­zie­hen die an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den die spe­zi­al­ge­setz­li­che Zu­las­sung eben­falls.

2 Die an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den neh­men die Ein­tra­gung, Än­de­rung und Lö­schung spe­zi­al­ge­setz­li­cher Zu­las­sun­gen von Per­so­nen und Un­ter­neh­men di­rekt auf elek­tro­ni­schem Weg im Re­gis­ter der Auf­sichts­be­hör­de vor. Die Auf­sichts­be­hör­de re­gelt die Ein­zel­hei­ten die­ses Zu­griffs in ei­ner Ver­ord­nung.

3 Die an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den und die Auf­sichts­be­hör­de tei­len ein­an­der den be­fris­te­ten oder un­be­fris­te­ten Ent­zug und je­de an­de­re Än­de­rung ei­ner Zu­las­sung mit.

72 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Kran­ken­ver­si­che­rungs­auf­sichts­ver­ord­nung vom 18. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 20155165).

Art. 21a Übertragung der Zulassung 73  

1 Zwei Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men kön­nen bei der Auf­sichts­be­hör­de die Über­tra­gung der Zu­las­sung des einen Re­vi­si­ons­un­ter­neh­mens auf das an­de­re be­an­tra­gen.

2 Die Auf­sichts­be­hör­de über­trägt die Zu­las­sung, wenn:

a.
die Über­tra­gung der Zu­las­sung auf ei­ner Über­tra­gung der ent­spre­chen­den Ge­schäftstä­tig­keit be­ruht; und
b.
das über­neh­men­de Un­ter­neh­men die Vor­aus­set­zun­gen für die Zu­las­sung er­füllt.

3 Die Zu­las­sung ei­ner na­tür­li­chen Per­son kann nicht über­tra­gen wer­den.

73 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 22 Löschung des Eintrags  

Der Ein­trag ei­ner Zu­las­sung wird von der Auf­sichts­be­hör­de aus dem Re­gis­ter ge­löscht, wenn:

a.
die zu­ge­las­se­ne Per­son ver­stor­ben ist;
b.
das zu­ge­las­se­ne Un­ter­neh­men auf­ge­löst und im Han­dels­re­gis­ter ge­löscht wur­de;
c.
ei­ner Per­son oder ei­nem Un­ter­neh­men die Zu­las­sung be­fris­tet oder un­be­fris­tet ent­zo­gen wur­de;
d.
die zu­ge­las­se­ne Per­son oder das zu­ge­las­se­ne Un­ter­neh­men dies be­an­tragt;
e.74
die Dau­er der Zu­las­sung des Re­vi­si­ons­un­ter­neh­mens ab­ge­lau­fen ist.

74 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 22a Berichtigung des Registers 75  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de lei­tet von Am­tes we­gen das Ver­fah­ren zur Be­rich­ti­gung des Re­gis­te­r­ein­tra­ges ein, wenn die­ser den Tat­sa­chen oder der Rechts­la­ge nicht oder nicht mehr ent­spricht und die zur Mit­tei­lung ver­pflich­te­ten Per­so­nen oder Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men (Art. 15 Abs. 3 RAG) die Be­rich­ti­gung nicht selbst vor­neh­men oder an­mel­den.

2 Zu die­sem Zweck for­dert sie die zur Be­rich­ti­gung ver­pflich­te­ten Per­so­nen oder Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men auf, die Be­rich­ti­gung des Re­gis­ters in­nert 30 Ta­gen vor­zu­neh­men oder zu be­le­gen, dass kei­ne Be­rich­ti­gung er­for­der­lich ist.

3 Kann die Auf­sichts­be­hör­de die zur Be­rich­ti­gung ver­pflich­te­ten Per­so­nen oder Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men nicht er­rei­chen, so ver­öf­fent­licht sie die Auf­for­de­rung im Bun­des­blatt.

4 Ver­an­las­sen die ver­pflich­te­ten Per­so­nen oder ver­pflich­te­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men die Be­rich­ti­gung nicht selbst, so ord­net die Auf­sichts­be­hör­de die Be­rich­ti­gung in ei­ner Ver­fü­gung an.

75 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 23 Aufbewahrung und Archivierung von Akten 76  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de be­wahrt die Ak­ten für je­de Per­son und je­des Un­ter­neh­men ge­son­dert und in chro­no­lo­gi­scher Rei­hen­fol­ge auf.

2 Die Ak­ten zu ei­ner Per­son oder ei­nem Un­ter­neh­men wer­den wäh­rend 20 Jah­ren ab dem letz­ten Zu­wachs auf­be­wahrt. Wird ei­ne Per­son oder ein Un­ter­neh­men aus dem Re­gis­ter ge­löscht, so dür­fen die Ak­ten zehn Jah­re nach der Lö­schung ver­nich­tet wer­den. Dies gilt nicht bei der Lö­schung von Un­ter­neh­men in­fol­ge Fu­si­on, Spal­tung und an­de­rer Um­struk­tu­rie­rungs­tat­be­stän­de.

3 Nach Ab­lauf der Auf­be­wah­rungs­frist wer­den die Ak­ten dem Bun­de­sar­chiv zur Ar­chi­vie­rung an­ge­bo­ten. Die Ak­ten, die vom Bun­de­sar­chiv nicht als ar­chiv­wür­dig ein­ge­stuft wer­den, wer­den ver­nich­tet.

76 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 24 Elektronische Aufbewahrung  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de kann die Ak­ten elek­tro­nisch er­fas­sen und auf­be­wah­ren.

2 Wer­den Ak­ten elek­tro­nisch er­fasst und auf­be­wahrt, so kann ih­re Pa­pier­form ver­nich­tet wer­den. Ori­gi­nal­un­ter­la­gen wer­den an die Ab­sen­de­rin oder den Ab­sen­der zu­rück­ge­schickt.

Art. 25 Anforderungen an die elektronische Aufbewahrung und die Datensicherheit  

1 Die elek­tro­ni­schen Sys­te­me für das Re­gis­ter und für die Auf­be­wah­rung von Ak­ten müs­sen fol­gen­de An­for­de­run­gen er­fül­len:

a.
Die auf­ge­nom­me­nen Da­ten blei­ben in Be­stand und Qua­li­tät lang­fris­tig erhal­ten.
b.
Das For­mat der Da­ten ist vom Her­stel­ler be­stimm­ter elek­tro­ni­scher Sys­te­me un­ab­hän­gig.
c.
Die Da­ten wer­den nach an­er­kann­ten Nor­men und ent­spre­chend dem ak­tu­el­len Stand der Tech­nik ge­si­chert.
d.
Es liegt ei­ne Do­ku­men­ta­ti­on zum Pro­gramm und zum For­mat vor.

2 Die Auf­sichts­be­hör­de re­gelt die Be­rech­ti­gung zum Zu­griff auf die Da­ten und auf die elek­tro­ni­schen Sys­te­me in ei­ner Ver­ord­nung.

3 Sie er­lässt ein Be­triebs­re­gle­ment über:

a.
die pe­ri­odi­sche Si­che­rung der Da­ten auf de­zen­tra­len Da­ten­trä­gern;
b.
die War­tung der Da­ten und der elek­tro­ni­schen Sys­te­me;
c.
die Si­che­rung der Da­ten und der elek­tro­ni­schen Sys­te­me ge­gen Miss­brauch;
d.
die Mass­nah­men bei tech­ni­schen Stö­run­gen der elek­tro­ni­schen Sys­te­me.
Art. 26 Herausgabe von Akten  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de und die an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den kön­nen ein­an­der elek­tro­ni­schen Zu­griff auf Zu­las­sungs­ge­su­che, die Un­ter­la­gen da­zu und auf die üb­ri­gen Ak­ten ge­wäh­ren.77

2 Die Auf­sichts­be­hör­de kann die Her­aus­ga­be von Ak­ten ver­wei­gern, wenn:

a.
die Ak­ten ih­rer in­ter­nen Mei­nungs­bil­dung die­nen;
b.
de­ren Her­aus­ga­be ein lau­fen­des Ver­fah­ren ge­fähr­den oder die Er­fül­lung ih­rer Auf­sichtstä­tig­keit be­ein­träch­ti­gen wür­de;
c.
sie mit den Zie­len der Re­vi­si­ons­auf­sicht oder mit de­ren Zweck nicht ver­ein­bar ist.

77 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Kran­ken­ver­si­che­rungs­auf­sichts­ver­ord­nung vom 18. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 20155165).

Art. 27 Koordination mit den Handelsregisterbehörden  

Die Auf­sichts­be­hör­de kann zur Durch­set­zung der Vor­schrif­ten des OR, des RAG und der je­wei­li­gen Aus­füh­rungs­be­stim­mun­gen mit den Han­dels­re­gis­ter­be­hör­den zu­sam­men­ar­bei­ten und mit die­sen Da­ten aus­tau­schen.

3. Abschnitt: Überprüfung staatlich beaufsichtigter Revisionsunternehmen

Art. 2878  

78 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 29 Leitende Revisorinnen und Revisoren  

1 Staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men müs­sen für je­de Re­vi­si­ons­dienst­leis­tung ei­ne Per­son be­zeich­nen, die die Ver­ant­wor­tung trägt (lei­ten­de Re­vi­so­rin oder lei­ten­der Re­vi­sor).

2 Sie dür­fen nur Per­so­nen als lei­ten­de Re­vi­so­rin­nen oder lei­ten­de Re­vi­so­ren be­zeich­nen, ge­gen­über de­nen sie ein Wei­sungs­recht be­sit­zen und die ih­re Or­ga­ni­sa­ti­on, ih­re Ab­läu­fe und ih­ren Prüfan­satz ken­nen.

3 Die lei­ten­de Re­vi­so­rin oder der lei­ten­de Re­vi­sor un­ter­zeich­net den Re­vi­si­ons­be­richt oder die Prüf­be­stä­ti­gung.

4 Die Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men mel­den der Auf­sichts­be­hör­de un­ver­züg­lich al­le Wech­sel lei­ten­der Re­vi­so­rin­nen und Re­vi­so­ren und ge­ben die Grün­de für den Wech­sel an.

Art. 30 Berichterstattung 79  

1 Staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men müs­sen der Auf­sichts­be­hör­de jähr­lich per 30. Ju­ni über die Ein­hal­tung der auf­sichts­recht­li­chen Be­stim­mun­gen Be­richt er­stat­ten (Auf­sichts­be­richt). Sie müs­sen den Be­richt bis zum 30. Sep­tem­ber ein­rei­chen.

2 Sie müs­sen kei­nen Auf­sichts­be­richt ein­rei­chen, wenn sie im lau­fen­den Ka­len­der­jahr zu­ge­las­sen wur­den oder in die­sem Ka­len­der­jahr von der Auf­sichts­be­hör­de über­prüft wer­den.

79 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 31 Aktualisierte Zulassungsunterlagen  

Das staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men muss die ak­tua­li­sier­ten Zu­las­sungs­un­ter­la­gen zu­sam­men mit dem Be­richt nach Ar­ti­kel 30 ein­rei­chen.

Art. 32 Vorgehen bei der Überprüfung  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de kann die Über­prü­fung der staat­lich be­auf­sich­tig­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men zeit­lich und sach­lich staf­feln.

2 Sie legt die Form und den Ge­gen­stand der Über­prü­fung fest und be­stimmt die Vor­ge­hens­wei­se.

3 Sie kann die Über­prü­fung ge­mein­sam mit an­de­ren schwei­ze­ri­schen Auf­sichts­be­hör­den durch­füh­ren.80

80 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Kran­ken­ver­si­che­rungs­auf­sichts­ver­ord­nung vom 18. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 20155165).

Art. 33 Überprüfung von freiwillig unterstellten Revisionsunternehmen 81  

1 Bei Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die sich frei­wil­lig der Auf­sicht un­ter­stellt ha­ben, über­prüft die Auf­sichts­be­hör­de Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen für Un­ter­neh­men, die kei­ne Ge­sell­schaf­ten des öf­fent­li­chen In­ter­es­ses im Sin­ne von Ar­ti­kel 2 Buch­sta­be c Zif­fer 1 RAG sind.

2 Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die Prü­fun­gen nach den Fi­nanz­markt­ge­set­zen durch­füh­ren wol­len, kön­nen sich nicht frei­wil­lig der Auf­sicht un­ter­stel­len, so­bald sie die An­for­de­rung nach Ar­ti­kel 11b Buch­sta­be b er­fül­len.

81 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

4. Abschnitt: Aufsichtsbehörde

Art. 34 Anerkennung von Prüfungsreglementen 8283  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de an­er­kennt ein Prü­fungs­re­gle­ment, wenn:

a.
die Kennt­nis­se der schwei­ze­ri­schen Rechts- und Ver­wal­tungs­vor­schrif­ten ge­prüft wer­den, die für die Er­brin­gung von ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­nen Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen not­wen­dig sind; und
b.
die Prü­fung in den Amtss­pra­chen des Bun­des an­ge­bo­ten wird; das Re­gle­ment kann da­ne­ben auch die Prü­fung in Eng­lisch vor­se­hen.

2 Sie kann wei­te­re Vor­schrif­ten er­las­sen, ins­be­son­de­re zum In­halt des Prü­fungs­re­gle­men­tes.

3 Sie kann selbst ein Prü­fungs­re­gle­ment er­stel­len und Prü­fun­gen durch­füh­ren.

82 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 10. Nov. 2010, in Kraft seit 1. Dez. 2010 (AS 2010 5171).

83 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 35 Vermeidung von Interessenkonflikten  

1 Die Di­rek­to­rin oder der Di­rek­tor so­wie das Per­so­nal der Auf­sichts­be­hör­de müs­sen von der Re­vi­si­ons­bran­che un­ab­hän­gig sein.

2 ...84

84 Auf­ge­ho­ben durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

Art. 36 Paritätisches Organ des Vorsorgewerkes  

1 Der Ver­wal­tungs­rat re­gelt die Zu­sam­men­set­zung und das Wahl­ver­fah­ren so­wie die Or­ga­ni­sa­ti­on des pa­ri­tä­ti­schen Or­gans für das Vor­sor­ge­werk der Auf­sichts­be­hör­de. Bei ge­mein­schaft­li­chen Vor­sor­ge­wer­ken le­gen die Ar­beit­ge­ber ih­re Re­ge­lun­gen ge­mein­sam fest.

2 In das pa­ri­tä­ti­sche Or­gan dür­fen nur fach­kun­di­ge und zur Wahr­neh­mung ih­rer Füh­rungs­auf­ga­be ge­eig­ne­te Per­so­nen ge­wählt wer­den. So­weit mög­lich sol­len die Ge­schlech­ter und Amtss­pra­chen an­ge­mes­sen ver­tre­ten sein.

3 Die Ent­schä­di­gun­gen an die Mit­glie­der des pa­ri­tä­ti­schen Or­gans wer­den von der Kas­sen­kom­mis­si­on von PU­BLI­CA fest­ge­legt.

5. Abschnitt: Gebühren und Aufsichtsabgabe

Art. 37 Grundsatz  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de er­hebt für Ver­fü­gun­gen, Über­prü­fun­gen und Dienst­leistun­gen Ge­büh­ren.

2 So­weit die­se Ver­ord­nung kei­ne be­son­de­re Re­ge­lung ent­hält, gel­ten die Be­stim­mun­gen der All­ge­mei­nen Ge­büh­ren­ver­ord­nung vom 8. Sep­tem­ber 200485.

Art. 38 Zulassung 86  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de er­hebt von der Ge­such­stel­le­rin oder vom Ge­such­stel­ler ei­ne Ge­bühr für:

a.
die Be­ur­tei­lung ei­nes Zu­las­sungs­ge­suchs;
b.
die Er­neue­rung der Zu­las­sung;
c.
den Wech­sel der Zu­las­sungs­art;
d.
die Über­tra­gung der Zu­las­sung (Art. 21a).

2 Die Ge­bühr pro Zu­las­sung be­trägt für:87

a.
na­tür­li­che Per­so­nen: 800 Fran­ken;
b.
Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men: 1500 Fran­ken.

3 ...88

4 Bei aus­ser­ge­wöhn­li­chem Auf­wand wird die dop­pel­te Ge­bühr er­ho­ben. Aus­la­gen wer­den ge­son­dert in Rech­nung ge­stellt.

5 Von staat­lich be­auf­sich­tig­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men wird die Ge­bühr nach Zeit­auf­wand er­ho­ben. Der Stun­den­an­satz be­trägt 250 Fran­ken. Die Ge­bühr be­trägt min­des­tens 5000 Fran­ken. Ge­büh­ren­pflich­tig sind auch Un­ter­neh­men, die sich frei­wil­lig der Auf­sicht un­ter­stel­len.

6 Stellt ein staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men meh­re­re Zu­las­sungs­ge­su­che gleich­zei­tig, so wer­den die Zu­las­sungs­ge­büh­ren nach Auf­wand er­ho­ben.89

7 ...90

8 Prüft ein staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men nur Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG91 (Art. 11a Abs. 1 Bst. abis), so be­trägt die Ge­bühr 1500 Fran­ken.92

86 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

87 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

88 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, mit Wir­kung seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

89 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

90 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

91 SR 952.0

92 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

Art. 39 Überprüfung staatlich beaufsichtigter Revisionsunternehmen  

1 Die Ge­büh­ren für die Über­prü­fung staat­lich be­auf­sich­tig­ter Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men wer­den nach Zeit­auf­wand fest­ge­legt.

2 Der Ta­ges­an­satz für das Per­so­nal der Auf­sichts­be­hör­de be­trägt je nach er­for­der­li­cher Sach­kennt­nis zwi­schen 1000 und 2500 Fran­ken pro Per­son. Der Ta­ges­satz für bei­ge­zo­ge­ne Dritt­per­so­nen rich­tet sich nach den marktüb­li­chen An­sät­zen.

Art. 40 Übrige Verfügungen und Dienstleistungen  

1 Für üb­ri­ge Ver­fü­gun­gen und Dienst­leis­tun­gen wird ei­ne Ge­bühr nach Zeit­auf­wand er­ho­ben. Der Stun­den­an­satz be­trägt 250 Fran­ken.

2 ...93

93 Auf­ge­ho­ben durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, mit Wir­kung seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

Art. 41 Anpassung an die Teuerung  

Das Eid­ge­nös­si­sche Jus­tiz- und Po­li­zei­de­par­te­ment kann die Ge­büh­ren­an­sät­ze an die Teue­rung an­pas­sen.

Art. 42 Aufsichtsabgabe  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de er­hebt von den staat­lich be­auf­sich­tig­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men jähr­lich ei­ne Auf­sichts­ab­ga­be zur Fi­nan­zie­rung der nicht durch Ge­büh­ren ge­deck­ten Kos­ten.

2 Die Auf­sichts­ab­ga­be er­gibt sich aus dem Ver­hält­nis der Prüf­ho­no­ra­re des ein­zel­nen Re­vi­si­ons­un­ter­neh­mens zur Sum­me al­ler Prüf­ho­no­ra­re, wel­che die staat­lich be­auf­sich­tig­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ver­bu­chen. Sie be­trägt min­des­tens 10 000 Fran­ken.

2bis ...94

2ter Die Auf­sichts­ab­ga­be für staat­lich be­auf­sich­tig­te Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die nur Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG95 prü­fen, be­trägt min­des­tens 2500 Fran­ken.96

3 Mass­ge­bend sind die Prüf­ho­no­ra­re nach Ar­ti­kel 11 Ab­satz 3.

94 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014 (AS 2014 4295). Auf­ge­ho­ben durch An­hang 1 Ziff. II 1 der Fi­nan­z­in­sti­tuts­ver­ord­nung vom 6. Nov. 2019, mit Wir­kung seit 1. Jan. 2020 (AS 2019 4633).

95 SR 952.0

96 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

Art. 43 Dauer der Abgabepflicht  

Die Auf­sichts­ab­ga­be ist wäh­rend der Dau­er der Zu­las­sung zu ent­rich­ten.

Art. 44 Zahlungsmodus  

1 Die Auf­sichts­be­hör­de stellt den ab­ga­be­pflich­ti­gen Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men auf­grund ih­res Bud­gets im Rech­nungs­jahr ei­ne Akon­to­zah­lung in Rech­nung.

2 Sie er­stellt im ers­ten Quar­tal des Fol­ge­jah­res auf­grund ih­rer Jah­res­rech­nung die Schluss­ab­rech­nung. Dif­fe­ren­zen zwi­schen Akon­to­zah­lung und Schluss­rech­nung wer­den auf die Akon­to­zah­lung des Fol­ge­jah­res vor­ge­tra­gen.

3 Die Zah­lungs­frist be­trägt 30 Ta­ge.

4 Ist die Auf­sichts­ab­ga­be strit­tig, so kann das Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men ei­ne be­schwer­de­fä­hi­ge Ver­fü­gung ver­lan­gen.

6. Abschnitt: Übertretungen

Art. 45  

1 Mit Bus­se bis zu 100 000 Fran­ken wird be­straft, wer vor­sätz­lich:97

a.
im Ge­such um Zu­las­sung falsche An­ga­ben macht;
b.98
oh­ne Zu­las­sung Be­zeich­nun­gen wie «zu­ge­las­se­ne Re­vi­so­rin», «zu­ge­las­se­ner Re­vi­sor», «zu­ge­las­se­ne Re­vi­si­ons­ex­per­tin», «zu­ge­las­se­ner Re­vi­si­ons­ex­per­te», «zu­ge­las­se­ne lei­ten­de Prü­fe­rin», «zu­ge­las­se­ner lei­ten­der Prü­fer», «zu­ge­las­se­nes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men», «staat­lich be­auf­sich­tig­tes Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men» oder «zu­ge­las­se­ne Prüf­ge­sell­schaft» ver­wen­det (Art. 12 Abs. 3);
c.99
trotz vor­gän­gi­ger An­dro­hung ge­gen die Mit­wir­kungs­pflicht nach Ar­ti­kel 14 ver­stösst.

2 Wird die Tat fahr­läs­sig be­gan­gen, so ist die Stra­fe Bus­se bis zu 50 000 Fran­ken.100

97 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

98 Fas­sung ge­mä­ss An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

99 Fas­sung ge­mä­ss An­hang 2 Ziff. II 1 der Geld­wä­sche­rei­ver­ord­nung vom 11. Nov. 2015, in Kraft seit 1. Jan. 2016 (AS 2015 4819).

100 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

7. Abschnitt: Schlussbestimmungen

Art. 46 Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts  

Die Auf­he­bung und die Än­de­rung bis­he­ri­gen Rechts wer­den im An­hang ge­re­gelt.

Art. 47 Provisorische Zulassung  

1 Wer in­nert vier Mo­na­ten nach In­kraft­tre­ten des RAG ein Ge­such um Zu­las­sung ein­reicht und die Zah­lung der Ge­bühr nach Ar­ti­kel 38 nach­weist, wird pro­vi­so­risch für die Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen zu­ge­las­sen. Im Re­vi­so­ren­re­gis­ter wird an­ge­merkt, dass es sich um ei­ne pro­vi­so­ri­sche Zu­las­sung han­delt.

2 Sind die Zu­las­sungs­vor­aus­set­zun­gen of­fen­sicht­lich nicht er­füllt, so wird das Ge­such ab­ge­wie­sen.

3 Na­tür­li­che Per­so­nen, die bei ei­nem Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men an­ge­stellt oder an ei­nem sol­chen be­tei­ligt sind, und das je­wei­li­ge Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men müs­sen die Ein­rei­chung ih­rer Ge­su­che ko­or­di­nie­ren.

4 Die Ge­such­stel­le­rin oder der Ge­such­stel­ler er­hält ei­ne elek­tro­ni­sche Be­stä­ti­gung der pro­vi­so­ri­schen Zu­las­sung. Die Bör­se er­hält ei­ne elek­tro­ni­sche Mit­tei­lung al­ler pro­vi­so­ri­schen Zu­las­sun­gen von staat­lich be­auf­sich­tig­ten Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men.

5 Die Auf­sichts­be­hör­de setzt den pro­vi­so­risch zu­ge­las­se­nen Per­so­nen und Un­ter­neh­men ei­ne an­ge­mes­se­ne Frist, in­nert der die­se die Un­ter­la­gen zum Ge­such ein­rei­chen müs­sen. Gleich­zei­tig droht sie für den Fall, dass die Un­ter­la­gen nicht frist­ge­recht ein­ge­reicht wer­den, den Ent­zug der pro­vi­so­ri­schen Zu­las­sung an. Aus wich­ti­gen Grün­den kann die Auf­sichts­be­hör­de die Frist auf schrift­li­ches Ge­such hin an­ge­mes­sen ver­län­gern.

6 Wird die Frist nach Ab­satz 5 nicht ein­ge­hal­ten, so ent­zieht die Auf­sichts­be­hör­de die pro­vi­so­ri­sche Zu­las­sung. Sie teilt den Ent­zug den be­trof­fe­nen spe­zi­al­ge­setz­li­chen Auf­sichts­be­hör­den und ge­ge­be­nen­falls der Bör­se schrift­lich mit und passt das Re­gis­ter ent­spre­chend an. In die­sem Fall kann das Ge­such um Zu­las­sung auf dem or­dent­li­chen Weg er­neut ein­ge­reicht wer­den.

7 Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen, die mit pro­vi­so­ri­scher Zu­las­sung er­bracht wer­den, sind auch dann rechts­gül­tig, wenn nach­träg­lich kei­ne de­fi­ni­ti­ve Zu­las­sung er­teilt wird.

Art. 48 Nachweis der notwendigen Kenntnisse des schweizerischen Rechts  

1 Wer in­nert vier Mo­na­ten nach In­kraft­tre­ten des RAG ein Ge­such um Zu­las­sung stellt und ei­ne aus­län­di­sche Aus­bil­dung ab­ge­schlos­sen hat, die mit ei­ner schwei­ze­ri­schen Aus­bil­dung ver­gleich­bar ist (Art. 4 Abs. 2 Bst. d RAG), wird pro­vi­so­risch für die Er­brin­gung von Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen zu­ge­las­sen, wenn sie oder er einen Lehr­gang zum Nach­weis der not­wen­di­gen Kennt­nis­se des schwei­ze­ri­schen Rechts ab­sol­viert. Die pro­vi­so­ri­sche Zu­las­sung wird ent­zo­gen, wenn der Lehr­gang und die Prü­fung nicht bis zum 31. Au­gust 2008 er­folg­reich ab­ge­schlos­sen wur­den.

2 Wa­ren Per­so­nen nach Ab­satz 1 wäh­rend der drei Jah­re vor der Ge­such­stel­lung mehr­heit­lich für ein Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men mit Sitz in der Schweiz tä­tig und ha­ben sie vor­wie­gend Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen nach schwei­ze­ri­schem Recht er­bracht, so müs­sen sie we­der einen Lehr­gang noch ei­ne Prü­fung zum Nach­weis der not­wen­di­gen Kennt­nis­se des schwei­ze­ri­schen Rechts ab­sol­vie­ren.

Art. 49 Qualitätssicherungssystem 101  

1 Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die or­dent­li­che Re­vi­sio­nen durch­füh­ren, müs­sen ab dem 15. De­zem­ber 2013 über ein in­ter­nes Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem ver­fü­gen und des­sen An­ge­mes­sen­heit und Wirk­sam­keit über­wa­chen (Art. 9 Abs. 1).

2 Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die ein­ge­schränk­te Re­vi­sio­nen durch­füh­ren, müs­sen ab dem 1. Ok­to­ber 2017 über ein in­ter­nes Qua­li­täts­si­che­rungs­sys­tem ver­fü­gen und des­sen An­ge­mes­sen­heit und Wirk­sam­keit über­wa­chen (Art. 9 Abs. 1).102

101 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 14. Nov. 2012, in Kraft seit 1. Dez. 2012 (AS 20126071).

102 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 23. Aug. 2017, in Kraft seit 1. Okt. 2017 (AS 20174863).

Art. 50 Zulassung von natürlichen Personen nach altem Recht  

1 Na­tür­li­che Per­so­nen kön­nen in An­wen­dung von Ar­ti­kel 43 Ab­satz 6 RAG als Re­vi­si­ons­ex­per­tin­nen oder Re­vi­si­ons­ex­per­ten oder als Re­vi­so­rin­nen oder Re­vi­so­ren zu­ge­las­sen wer­den, wenn sie nach­wei­sen, dass sie:

a.
am 1. Ju­li 1992 über ei­ne der Aus­bil­dun­gen und die ent­spre­chen­de Fach­pra­xis nach Ar­ti­kel 1 Ab­satz 1 der Ver­ord­nung vom 15. Ju­ni 1992103 über die fach­li­chen An­for­de­run­gen an be­son­ders be­fä­hig­te Re­vi­so­ren ver­fügt ha­ben;
b.
seit dem 1. Ju­li 1992 mehr­heit­lich und oh­ne we­sent­li­che Un­ter­brü­che auf den Ge­bie­ten des Rech­nungs­we­sens und der Rech­nungs­re­vi­si­on tä­tig ge­we­sen sind.

2 Der Nach­weis von be­auf­sich­tig­ter Fach­pra­xis ist nicht not­wen­dig.

Art. 51 Rotationspflicht  

Die Frist von sie­ben Jah­ren für die Ro­ta­ti­on der lei­ten­den Re­vi­so­rin oder des lei­ten­den Re­vi­sors (Art. 730a Abs. 2 OR) be­ginnt mit dem In­kraft­tre­ten der Än­de­rung des Ob­li­ga­tio­nen­rechts vom 16. De­zem­ber 2005104 zu lau­fen. Die lei­ten­de Re­vi­so­rin oder der lei­ten­de Re­vi­sor darf nach dem In­kraft­tre­ten höchs­tens noch sie­ben Jah­res­rech­nun­gen prü­fen.

Art. 51a Übergangsbestimmungen zur Änderung vom
5. November 2014
105  

1 Prüf­ge­sell­schaf­ten, die aus­sch­liess­lich ei­ner Selbst­re­gu­lie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on ge­mä­ss GwG106 an­ge­schlos­se­ne Fi­nan­zin­ter­me­di­äre prü­fen (Art. 11a Abs. 2), müs­sen die Zu­las­sungs­vor­aus­set­zung nach Ar­ti­kel 11b Buch­sta­be a zwei Jah­re nach In­kraft­tre­ten die­ser Än­de­rung er­fül­len.

2 Lei­ten­de Prü­fe­rin­nen und lei­ten­de Prü­fer, die am Tag des In­kraft­tre­tens die­ser Än­de­rung über ei­ne Zu­las­sung der FIN­MA ver­fü­gen oder ge­mä­ss GwG für ei­ne Selbst­re­gu­lie­rungs­or­ga­ni­sa­ti­on tä­tig sind, müs­sen die An­for­de­run­gen an die Prüf­stun­den nach den Ar­ti­keln 11dAb­satz 2 Buch­sta­be a, 11eAb­satz 2 Buch­sta­be a, 11fAb­satz 2 Buch­sta­be a, 11gAb­satz 2 Buch­sta­be a und 11jzwei Jah­re nach In­kraft­tre­ten die­ser Än­de­rung er­fül­len.

3 Zu­las­sungs­ge­su­che von Prüf­ge­sell­schaf­ten so­wie von lei­ten­den Prü­fe­rin­nen und lei­ten­den Prü­fern, die beim In­kraft­tre­ten die­ser Än­de­rung von der FIN­MA nicht ent­schie­den sind, wer­den von der Auf­sichts­be­hör­de nach neu­em Recht be­ur­teilt.

105 Ein­ge­fügt durch An­hang Ziff. 1 der Fi­nanz­markt­prüf­ver­ord­nung vom 5. Nov. 2014, in Kraft seit 1. Jan. 2015 (AS 2014 4295).

106 SR 955.0

Art. 51b Übergangsbestimmung zur Änderung vom
1. Juli 2015
107  

Re­vi­si­ons­un­ter­neh­men, die Re­vi­si­ons­dienst­leis­tun­gen für Ge­sell­schaf­ten nach Ar­ti­kel 8 Ab­satz 1 Buch­sta­be a RAG er­brin­gen, de­ren Be­tei­li­gungs­pa­pie­re bei In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 1. Ju­li 2015 an ei­ner Schwei­zer Bör­se ko­tiert sind und für die die Zu­las­sungs­pflicht ent­fällt, müs­sen sich spä­tes­tens drei Mo­na­te nach In­kraft­tre­ten der Än­de­rung vom 1. Ju­li 2015 bei der Auf­sichts­be­hör­de an­mel­den.

107 Ein­ge­fügt durch Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

Art. 51c Übergangsbestimmung zur Änderung vom 30. November 2018 108  

In den ers­ten bei­den Jah­ren nach In­kraft­tre­ten die­ser Ver­ord­nung kön­nen sich lei­ten­de Prü­fe­rin­nen und Prü­fer, die Per­so­nen nach Ar­ti­kel 1b BankG prü­fen, in Ab­wei­chung von Ar­ti­kel 11dbis Ab­satz 3 die Be­rufs­er­fah­rung und Prüf­stun­den in den Auf­sichts­be­rei­chen nach Ar­ti­kel 11a Ab­satz 1 Buch­sta­ben a und c voll an die An­for­de­run­gen nach Ar­ti­kel 11dbis Ab­sät­ze 1 und 2 an­rech­nen las­sen.

108 Ein­ge­fügt durch Ziff. II 1 der V vom 30. Nov. 2018, in Kraft seit 1. Jan. 2019 (AS 2018 5229).

Art. 52 Inkrafttreten  

1 Die­se Ver­ord­nung tritt un­ter Vor­be­halt der Ab­sät­ze 2–4 am 1. Sep­tem­ber 2007 in Kraft.

2 Ar­ti­kel 10 Ab­satz 1 tritt am 1. Ok­to­ber 2015 in Kraft. Die Ar­ti­kel 13 Ab­satz 2 und 20 Buch­sta­be j der Fas­sung vom 22. Au­gust 2007109 tre­ten nicht in Kraft.110

3 Ar­ti­kel 21 tritt am 1. Sep­tem­ber 2009 in Kraft.

4 Die Zif­fern II/7, II/8 und II/9 des An­hangs tre­ten am 1. Ja­nu­ar 2008 in Kraft.

109 AS 2007 3989

110 Fas­sung ge­mä­ss Ziff. I der V vom 1. Ju­li 2015, in Kraft seit 1. Okt. 2015 (AS 2015 2439).

Anhang 1 111

111 Urspünglich: Anhang.

(Art. 46)

Aufhebung und Änderung bisherigen Rechts

I

Die Verordnung vom 15. Juni 1992112 über die fachlichen Anforderungen an beson­ders befähigte Revisoren wird aufgehoben.

II

Die nachfolgenden Verordnungen werden wie folgt geändert:

...113

112 [AS 19921210]

113 Änderungen können unter AS 2007 3989konsultiert werden.

Anhang 2 114

114 Eingefügt durch Ziff. II der V vom 1. Juli 2015 (AS 2015 2439). Fassung gemäss Ziff. I der V vom 26. Mai 2021, in Kraft seit 1. Juli 2021 (AS 2021331).

(Art. 10 Abs. 2)

Liste der anerkannten ausländischen Revisionsaufsichtsbehörden

Australien Australian Securities and Investments Commission (ASIC)

Belgien College van Toezicht op de Bedrijfsrevisoren /
Collège de Su­pervision des Réviseurs d’Entreprises (CTBR/CSRE)

Bermuda Bermuda Public Accountability Board

Brasilien Comissão de Valores Mobiliários (CVM)

Bulgarien Commission for Public Oversight of Statutory Auditors (CPOSA)

China China Securities Regulatory Commission (CSRC)

Dänemark Danish Business Authority (DBA)

Deutschland Abschlussprüferaufsichtsstelle (APAS)

Finnland Finnish Patent and Registration Office, Auditor Oversight Unit (PRH)

Frankreich Haut Conseil du commissariat aux comptes (H3C)

Griechenland Hellenic Accounting and Auditing Standards Oversight Board (ELTE)

Grossbritannien Financial Reporting Council (FRC)

Guernsey Guernsey Registry

Indonesien Pusat Pembinaan Profesi Keuangan (PPPK), Secretariat General, Ministry of Finance

Insel Man Isle of Man Financial Services Authority (IoMFSA)

Irland Irish Auditing & Accounting Supervisory Authority (IAASA)

Island Public Auditors Oversight Board (PAOB)

Italien Commissione Nazionale per le Società e la Borsa (CONSOB)

Japan Certified Public Accountants and Auditing Oversight Board (CPAAOB)

Jersey Jersey Financial Services Commission (JFSC)

Kanada Canadian Public Accountability Board (CPAB)

Katar Qatar Financial Centre Authority (QFC)

Kroatien Croatian Audit Public Oversight Committee (APOC)

Lettland Ministry of Finance, Department of Taxes Administration and
Accounting Policy, Audit Oversight Commission

Liechtenstein Finanzmarktaufsicht (FMA)

Litauen Authority of Audit, Accounting, Property Valuation and
Insolvency Management (AAAPVIM)

Luxemburg Commission de Surveillance du Secteur Financier (CSSF)

Malta Ministry of Finance, The Economy & Investment

Mauritius Financial Reporting Council (FRC)

Neuseeland Financial Markets Authority (FMA)

Niederlande Authority for the Financial Markets (AFM)

Norwegen Finanstilsynet

Österreich Abschlussprüferaufsichtsbehörde (APAB)

Polen Audit Oversight Commission (AOC)

Portugal Securities Market Commission

Rumänien Consiliul Pentru Supravegherea În Interes Public A Profesiei Contabile (CSIPPC)

Schweden Swedish Inspectorate of Auditors

Singapur Accounting and Corporate Regulatory Authority (ACRA)

Slowakei Auditing Oversight Authority

Slowenien Agency for Public Oversight of Auditing (APOA)

Spanien Accounting and Auditing Institute

Südafrika Independent Regulatory Board for Auditors (IRBA)

Südkorea Financial Services Commission (FSC), Securities and Futures Commission (SFC) und Financial Supervisory Service (FSS)

Taiwan Financial Supervisory Commission (FSC)

(Chinesisches Taipei)

Thailand Securities and Exchange Commission (SEC)

Tschechien Public Audit Oversight Board (RVDA)

Türkei Public Oversight Accounting and Auditing Standards Authority (POA) und Capital Markets Board of Turkey (CMB)

Ungarn Auditors’ Public Oversight Authority (Ministry for National Economy)

Vereinigte Staaten Public Company Accounting Oversight Board (PCAOB)

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